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Vorzimmer zur Hölle (TV-Komödie / ZDF)


Inhalt: Jule Engelhardt (Henriette Richter-Röhl) arbeitet am Empfang eines Kosmetik-Konzerns. Eines Tages wird sie Zeugin, wie Annedore Zimmermann (Elenore Weisgerber), die langjährige Sekretärin des hochnäsigen Vorstands-
vorsitzenden Dr. Phillip Richter (Andreas Pietschmann), mit einer Herzattacke zusammenbricht. Jules Geistesgegenwart rettet der Frau das Leben, die zum Dank dafür dem schockierten Phillip ihre Retterin als Aushilfe empfiehlt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelt Jule ungeahnte Fähigkeiten in ihrem neuen Job, und auch sonst entwickeln sich die Dinge mehr als überraschend. (Quelle: www.cinefacts.de)

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Darsteller: Henriette Richter-Röhl, Andreas Pietschmann, Eleonore Weisgerber, Heidelinde Weis, Gregor Bloeb, u.a.
Regie: John Delbridge
Drehbuch: Christian Pfannenschmidt
Kamera: Markus Hausen
Produktion: teamWorx Television & Film GmbH in Zusammenarbeit mit Kromschröder & Pfannenschmidt GmbH / Nico Hofmann, Jan Kromschröder / Deutschland 2008

Presse

„Vorzimmer zur Hölle“ aber erzählt den mehr oder weniger bekannten Stoff auf so pfiffige Weise, dass aus einem mutmaßlichen Durchschnittsfilmchen eine kleine, feine Entdeckung wird. Nichts, was cineastisch von irgendeiner Relevanz wäre. Aber doch so viel, dass die Rezensentin eineinhalb Stunden lang intensiv mitliebt und mitleidet. Viel mehr, als so viel Empathie zu erzeugen, kann man von einer Fernsehkomödie kaum erwarten, erst recht nicht von einer, die auf dem in der Regel eher seichten Mittwochfilmplatz des ZDF angesiedelt ist.

Zu verdanken ist die erfreuliche Überraschung vor allem dem offensichtlichen Spaß an der Sache, der Autor, Regisseur und Schauspielern anzumerken ist. Und der großen Ungekünsteltheit, die der ganzen Produktion zu eigen ist. Im Mittelpunkt steht dabei Henriette Richter-Röhl, nicht nur dramaturgisch, sondern auch qualitativ: Weder „Marienhof“ noch „Sturm der Liebe“ – in beiden ARD-Soaps spielte sie lange mit – konnten Richter-Röhl ihre Frische und Natürlichkeit nehmen. Die Schauspielerin ist mit ihrem offenen, wachen Blick ein Geschenk für diese Komödie (Produktion: Teamworx), und so kommt denn auch wirklich kaum eine Szene ohne sie aus. Es ist aber auch die Rolle, die ihr Autor Christian Pfannenschmidt auf den Leib geschneidert hat, die mal lieblich, mal herb ist und die doch immer zu Henriette Richter-Röhl passt. Diese Jule ist eine schön runde Figur und dabei keineswegs reine Sympathieträgerin. Verwurzelt ist sie in einem sozialen Umfeld, in dem Hartz IV, Mietschulden und überzogene Konten keine Worthülsen, sondern konkrete Realität sind: Mit ihrem Lebensgefährten und Mitbewohner Jens (Andreas Guenther) gibt es da schon mal handfeste Streitereien zum Thema Geld, mit der besten Freundin Biene (Elzemarieke de Vos) authentische Gespräche über Lebensentwürfe zwischen Prekariat und Karriere.

Erstaunlich ist die Selbstverständlichkeit, mit der das Drehbuch in sein (Liebes-)Märchen von der verkrachten Medizinstudentin und dem schwerreichen Karriere-Typen so ganz realistische Fäden einwebt und wie sich da beides wunderbar zusammenfügt. Weshalb romantische Fernsehkomödien eigentlich immer gar so aufgesetzt und gekünstelt daherkommen müssen, diese Frage wirft der Film „Vorzimmer zur Hölle“ auf die bestmögliche Weise auf: indem er es anders macht, besser. Indem die witzigen und nur ganz selten stereotypen Dialoge immer auch Raum fürs echte Leben lassen. Indem die Regie (John Delbridge) flott ist, ohne überdreht zu sein. Und indem die Darsteller – die gelungene Besetzung reicht von Andreas Pietschmann über Eleonore Weisgerber und Heidelinde Weis bis zu Ivonne Schönherr und Gregor Bloéb – wirkliche Menschen geben dürfen, mit Ecken, Kanten und Macken. Schön, dass dem Fernsehen auch dies manchmal noch gelingt: das Leichte, das so schwer zu machen ist.  (Quelle: www.funkkorrespondenz.kim-info.de)

Amüsante Büro-Liebesgeschichte.“ (Quelle: www.freies-wort.de)

So erschreckend bzw. horrormäßig der Titel auch klingt, so grausam ist der Film gar nicht. Ganz im Gegenteil: Der Film ist eine (Liebes-) Komödie mit Pepp… Der Film punktet allerdings dadurch, dass Andreas Pietschmann Schwung in den Film bringt. (Quelle: www.zelluloid.de)

Richter-Röhl meistert ihre Figur Juliane Engelhardt sehr gut, hier gibt es definitiv keine Einwände. Ihre bessere Hälfte, Andreas Pietschmann, kann durchgehend überzeugen. (Quelle: www.klamm.de)

Der Titel täuscht. Es gibt sie wirklich, die erfrischende und gar nicht peinliche Komödie im deutschen Fernsehen. Noch überraschender ist, dass mit Henriette Richter-Röhl eine Soap- und Telenovela-Darstellerin spielend einen ganzen Film trägt und in Andreas Pietschmann als Chef eines Kosmetik-Riesen einen kongenialen Partner findet.
(Quelle: www.neue-oz.de)

Andreas Pietschmann mag vielleicht ein wenig zu jung für die Chefrolle sein, ist aber natürlich genau im richtigen Alter für Richter-Röhl. Außerdem spielt er den schnöseligen Vorgesetzten, der es gar nicht mag, wenn seine neue Assistentin die morgendliche Routine (ein Croissant in fünf gleichgroßen Teilen, grüner Tee, acht Minuten gezogen) durcheinanderbringt. (www.kino.de)

Weitere Informationen: www.kromschroeder-pfannenschmidt.de
 
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