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Zwei arme Polnisch sprechende Rumänen
(Dorota Maslowska / Maxim Gorki Theater Berlin)

Inhalt: In finsterer Nacht treibt es zwei "arme Rumänen", voll getankt mit einem Wundermittel, das alles Leid vergessen macht, durch die polnische Provinz. Als die betäubende Dosis nachzulassen beginnt, verwandeln sich die beiden in ein skurriles, sehr ungleiches Polnisch sprechendes Paar, das nach einer Drogenparty unfreiwillig seine erste gemeinsame Nacht miteinander verbringt. Parcha spielt als Star den Priester Grzegorz in einer bekannten Fernsehserie und Dschina lebt als allein erziehende Mutter, die ihre Alimente in Drogen umgesetzt hat.

Inszenierung: Armin Petras
Besetzung: Hilke Altefrohne, Andreas Pietschmann, Andreas Leupold, Christin König, Lea Reusse
Bühne: Annette Riedel Kostüme: Karoline Bierner Video: Niklas Ritter
Übersetzung: Olaf Kühl
Premiere: 6. Juni 2008 (Wien – Wiener Festwochen)

Presse

„Und arbeitet der plötzlich brutal ernüchterte Held Parcha ("Ich bin ein beschissener Pole, der runterkommt") wirklich als Seriendarsteller beim Warschauer Fernsehen, wo er darunter leidet, dass jede junge Frau mit ihm ins Bett will? Diese Macho-Klage ist naturgemäß ein Eins-a-Auftritt für den Parcha-Darsteller Andreas Pietschmann, den coolsten aller deutschen Theaterschauspieler, der wegen seiner Rolle in der Sat.1-Action-Serie "GSG 9" gleichfalls von vielen jungen Frauen verehrt wird.“ (Der Spiegel, 09.06.2008, Wolfgang Höbel)

„Vor allem der energiegeladene Andreas Pietschmann, aus dem unentwegt die Tiraden strömen, als wären sie nicht auswendig gelernt, erregt Bewunderung. Irgendwann herrscht ihn Dschina an: „Hör auf mit dem Schauspielergequatsche!“. Dabei wirkt das Ganze gar nicht wie Schauspielerei, nicht einmal artistisch virtuos, sondern einfach total authentisch.“ (Die Presse, 09.06.2008, bp)

„Neben Hilke Altefrohne (Dschina) und den Rollen- und Geschlecht-tauschenden Cristin König und Andreas Leupold trägt der famose Andreas Pietschmann den darstellerischen Löwenanteil. Petras reichert Maslowskas Szenarium mit poetischen Zutaten, Videos, Schneeflocken und ein bisschen Villon-Zech, auf seine Weise an.“
(Berliner Morgenpost, 24.09.2008, Peter Hans Göpfert )

„Ein kindlicher Geist weht einem aus dem wunderbaren Spiel von Hilke Altefrohne und Andreas Pietschmann entgegen.“
(Berliner Zeitung, 24.09.2008, Katja Oskamp)

„Die rasante zweistündige Inszenierung erhielt vom Premierenpublikum am Freitagabend im Schauspielhaus in Wien minutenlangen Applaus und "Bravo"-Rufe.“ (Zukunftwissen, 09.06.2008, Miriam Bandar)

Im Alter von 18 Jahren schrieb Dorota Maslowska ihren ersten Roman ´Schneeweiß und Russenrot` und erhielt 2006 den bedeutenden polnischen Literaturpreis Nike für den Roman `Die Reiherkönigin`. Sie gilt als größtes Nachwuchstalent der polnischen Literatur.

Bericht über das Stück: www.artmetropol.tv
Weitere Informationen www.gorki.de
 
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