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Better Days
(Richard Dresser / Thalia Theater Hamburg)

Inhalt: Irgendwo in einem Haus in einem abgewirtschafteten Industriegebiet an der Ostküste der USA, am äußersten Ende des amerikanischen Traums. Ray und Fay haben bessere Tage erlebt, jetzt ist er arbeitslos und sie jobbt bei einer Fastfood-Kette. Das Geld reicht hinten und vorne nicht. Es ist Winter und immer größere Teile des Mobiliars werden verfeuert. Doch es gibt Hoffnung, vielleicht. Denn Ray hat eine Stimme gehört, die ihm bessere Zeiten verheißt, und sein Kumpel Arnie glaubt ihm. Es gelingt den beiden sogar, ihren geschäftssinnigen Freund Phil mit an Bord zu holen. Gemeinsam versuchen sie, die Stimme mit einem improvisierten Altar und einer Pizza als kultischem Mahl zu beschwören. Wer aber kommt, ist Bill, ein geheimnisvoller Fremder, der die Jungs auf eine neue Idee bringt: Brandstiftung! Sie beginnen mit dem Abfackeln ihres eigenen Autos, brennen ihre Wohnblocks ab und sind kurz davor, auch noch ihre Arbeitsplätze anzuzünden. Da kommen Ray allmählich Zweifel. (Quelle: www.thalia-theater.de)

Inszenierung: Niklaus Helbling
Besetzung: Peter Jordan, Andreas Pietschmann, Anna Steffens, Benjamin Utzerath, Judith Rosmair, Stephan Schad
Bühne: Dirk Thiele
Kostüme: Dirk Thiele
Musik: Felix Huber
Premiere: 19. Februar 2004

Presse

„Better Days' ist eines der schrägsten Stücke der letzten Jahre, inszeniert von Niklaus Helbling, der sich mit seiner Gruppe 'Mass & Fieber' einen Namen für den Humor der besonderen Art gemacht hat.“
(Quelle: www.thalia-theater.de)

„Die Geschichte ist so wahr, dass sie auf der Bühne unglaublich peinlich wirken könnte. Aber Peter Jordan, Anna Steffens, Benjamin Utzerath, Judith Rosmair, Stephan Schad und allen voran Andreas Pietschmann sind großartige Komödianten- ein angedeutetes Achselzucken und verschmierte Kusslippen reichen, und ein Verliererleben offenbart seine Tristesse.“ Die Welt (Quelle: www.thalia-theater.de)

„Was als realistisches und tränenreiches Sozialdrama beginnt, nimmt einen mehr und mehr skurrilen Lauf. Da versucht Phil - von Andreas Pietschmann herrlich hyperneurotisch und überzeugend gespielt - immer verzweifelter und aggressiver seine Putzmittel zu verkaufen. Hektisch fuchtelt er mit einer Pistole herum, bis Faye endlich die lebensrettende Dose Ofenspray bestellt.“ (Quelle: www.spiegel.de)

„Eckig zeigt Pietschmann den Putzmittel-Vertreter Phil unter Leistungs- und Trieb-Hochdruck: Mit der Pistole zwingt er die Freunde zum Schuhwichse kaufen. Eine Glanznummer an der Kippe zur Klapsmühle.“ (Hamburger Abendblatt, 21./22. Februar 2004, Klaus Witzeling)

„Genauso wie der entlassene Anwalt Phil, der jetzt Ofensprays vertickt. Andreas Pietschmann läßt ihn nicht eine Sekunde stillstehen.“
(TAZ, 21.02.2004, Caroline Mansfeld)


 
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