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Der eingebildete Kranke
(Molière / Thalia Theater Hamburg)

Inhalt: Herr Argan bildet sich ein, krank zu sein. Allen verkehrten Anordnungen der quacksalbernden Ärzte unterwirft er sich geduldig und führt sie aufs Genaueste aus. Ohne diese eingebildete Krankheit würde Argan, wenn auch ein beschränkter, doch gutmütiger Hausvater sein. So aber wird er zum Tyrannen seiner Tochter Angelique und zum Werkzeug seiner erbschleichenden zweiten Frau Belinde. Von dem Doktor Purgon und dem Apotheker Fleurant wird er übers Ohr gehauen. Er weiß das und wagt in seiner Einbildung nicht, dagegen aufzutreten. Seine Frau will er prüfen, indem er sich tot stellt, doch abergläubisch meint er sofort wieder, dass das Totspielen seiner Gesundheit schaden könnte. Immerhin hat er als Scheintoter seine Frau durchschaut, und er erlaubt nunmehr Angelique, ihren Geliebten Cleante zu heiraten. Den Ärzten wird übel mitgespielt. Argans Bruder Beralde beruhigt den Eingebildeten durch das Possenspiel einer Doktorpromotion.
(Quelle: www.klassiker-der-weltliteratur.de)


Inszenierung: Leander Haußmann
Besetzung: Ezard Haußmann (Argan), Hildegard Schmahl (Toinette), Marina Wandruszka (Béline), Sylvia Schwarz (Angélique), Hartmut Schories (Monsieur Diafoirus), Andreas Pietschmann (Thomas Diafoirus), Xenia Snagowski (Louison), Dietmar König (Béralde), Peter Jordan (Cléante), u.a.
Premiere: 28. März 2001

Presse

„Auch um ihn herum wird mit Lust Theater gemacht. Singemeister Cléante (Peter Jordan) darf Arzt-Witze erzählen, der von Argan zum Schwiegersohn bestimmte Thomas (Andreas Pietschmann) seine Wirkung als "Schlaftablette" ausüben. Und auch Gesundheitsapostel Béralde (Dietmar König) kommt in dieser Inszenierung schlecht weg: er krepiert an einer Obstallergie. Ihren Höhepunkt erreicht die muntere Veranstaltung, wenn ein Zuschauer als Blutspender auf die Bühne gezerrt wird.“ (Hamburger Morgenpost, 29.03.2001, Brigitte Scholz)

„Ohne Molière zu verraten, der einst in der Rolle des Argan einen Schwächeanfall auf der Bühne erlitt und starb, hat Haußmann dabei seine eigene Fassung geschaffen und den Stoff in die Gegenwart geholt.“ (Spiegel Online)

Bericht Aufführung: (www.spiegel.de)


 
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