Work
Galerie
News
Film/FernsehenTheaterHörproduktionen
Frühlings Erwachen
(Frank Wedekind / Thalia Theater Hamburg)

Inhalt: Melchior Gabor und Moritz Stiefel, Wendla Bergmann und ihre Freundinnen Ilse, Martha und Thea, sind jung. Vielleicht zu jung für diese Welt und das Gefühlschaos, in dem sie sich befinden. Sie machen erste sexuelle Erfahrungen, suchen nach dem Sinn des Lebens. Wendla erwartet ein Kind von Melchior, Moritz Stiefel hält den Anforderungen in der Schule nicht stand und Ilse beginnt sich herumzutreiben. Hilflose Eltern und verständnislose Lehrer sehen zu, wie die Situation eskaliert. Melchior kommt in eine Besserungsanstalt, Moritz nimmt sich das Leben und Wendla stirbt nach der ‚Behandlung' durch eine Kurpfuscherin. Am Ende erscheint ein ,Vermummter Herr' und holt den verzweifelt an den Gräbern von Wendla und Moritz umherirrenden Melchior zurück ins Leben.
(Quelle: www.thalia-theater.de)

Inszenierung: Tilman Gersch
Besetzung: Andreas Pietschmann, Susanne Wolff, Hinnerk Schönemann, Peter Kurth, Angelika Thomas, Marina Wandruszka, Clemens Dönicke, Björn Grundies, Benjamin Utzerath, Markwarth Müller-Elmau, Jörg Lichtenstein, u.a.
Bühne/Kostüm: Kathrin Frosch
Premiere: 25.April 2001

Presse

„Melchior Gabor, den Andreas Pietschmann als melancholisch grübelnden Miniatur-Hamlet gibt, wurde für den Endschliff in eine „Korrektionsanstalt“ gesteckt, schwankt daraufhin zwischen Sein und Nichtsein und wird von einem „vermummten Mann“ ins Leben geleitet.“
(Die Welt, 26.05.2001, Thorsten Jantschek)

„Vor allem die jungen Schauspieler können zeigen, was in ihnen steckt: Alle spielen frisch weg, ohne einen falschen Ton der Beseeltheit. Schönemanns Moritz ist ein verzweifelt Suchender. Er nimmt das Leben zu ernst und begeht Selbstmord, als er sitzen bleibt. Pietschmanns Melchior ist verdammt begabt. Ihm fliegt scheinbar mühelos alles zu. Dass er in die Erziehungsanstalt kommt, nachdem er Wendla geschwängert und Moritz ein Traktat "Über den Beischlaf" zugesteckt hat, wird ihn im Ernst nicht brechen.“ (Hamburger Abendblatt, 26./27.05.2001, Armgard Seegers)

„Die Inszenierung von Tilman Gersch fand beim Publikum Gefallen, es bedankte sich mit kräftigem Applaus für die knapp dreistündige Darbietung.“ (Hamburger Morgenpost)

 
  english version Home   Links   Kontakt   Datenschutz   Impressum