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Gagarin Way
(Gregory Burke / Thalia Theater Hamburg)
Inhalt: Eddie und Gary, zwei schottische Fabrikarbeiter, versuchen auf ihre Art ein Zeichen gegen die Globalisierung zu setzen. Sie entführen den Berater, der ein Gutachten über die Wirtschaftlichkeit ihrer Firma abgeben soll und nehmen ihn in einem Lagerraum ins Verhör mit der Absicht, ihn anschließend umzubringen. Dabei haben sie mit einem Japaner als Opfer gerechnet, müssen aber zu ihrem großen Erstaunen feststellen, dass Frank aus derselben Gegend stammt wie sie, einer früheren kommunistischen Hochburg, die sogar eine Straße nach Juri Gagarin benannt hat. Tom, ein Wachmann, der nach dem Studium jobbt, wird in die Aktion verwickelt. Er glaubt lange, es handele sich um einen Einbruch, bei dem er leicht verdientes Schweigegeld kassieren kann.

Inszenierung: Annette Pullen
Besetzung: Andreas Döhler, Andreas Pietschmann, Hartmut Schories, Asad Schwarz-Msesilamba
Premiere: 21. März 2003

Presse

„Andreas Döhler und Andreas Pietschmann als kriminelle Clowns Eddie und Gary aus dem schottischen Arbeitermilieu treiben lässig mit dem Entsetzen Scherze, nutzen den intimen Raum für locker platzierten Slapstick, direkten Ton und Tempo in den pointierten Dialogen.“
(Hamburger Abendblatt, 24.03.2003, Klaus Witzeling)

„Erst mit dem Auftritt von Andreas Pietschmann gewinnt die Aufführung eine klare Kraft, die von Komik getragen wird, sich aber überhaupt nicht lustig macht, sondern alles zusammenhält: die hilflose Wut von Gary und Eddie, die intellektuelle Schlauheit von Tom und das Abgeklärte des Managers. Endlich mal politisches Theater, klein, aber fein.“
(Welt Online, 25.03.2003, Hell)

„Ein spannender Theaterabend - und das nicht aufgrund der thrillerähnlichen Situation und Action auf der Bühne, sondern wegen der interessanten Gedankenansätze zur Ohnmacht und zum Widerstand der "kleinen", zur Macht der "großen" Leute und ihrer verkannten, gemeinsamen Wurzeln.“
(www.hamburgtheater.de, 22.03.2003, Birigt Schmalmack)

Gagarin Way" ist das erste Stück des 33-jährigen Schotten Gregory Burke und wurde von der britischen Kritik als "eine Kreuzung zwischen Reservoir Dogs und Warten auf Godot" beschrieben. Es erhielt bei der Uraufführung 2001 im Rahmen des Edinburgh Festivals mehrere Preise.
(Quelle: www.thalia-theater.de)

Im Rahmen des Edinburgh Festival Fringe wurde das Stück 2001 uraufgeführt, zudem konnte es dort den Hauptpreis für sich entscheiden.
'Gagarin Way' wird als grausame Komödie beschrieben - mit einer politischen Botschaft.

Annette Pullen, seit 2000 Regieassistentin am Thalia Theater,  erarbeitete in der Gaußstraße die "Liebesnacht" und im Nachtasyl einen  Thomas-Bernhard-Abend: "Wut. Du, Kanaille, Kindheit". "Gagarin Way" ist ihr "Gesellenstück".

Weitere Informationen: www.thalia-theater.de)
 
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